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< Erfolgreicher Renntag in Breisach für die RG Heidelberg – Langstrecke am 8. Dezember 2024
13.01.2025 / Ressort Breitensport

Ein ereignisreiches Jahr für die RGH-Mastersfrauen

Ein Rückblick


Beide Teams der Regatta Würzburg

Die beiden Teams, die in Würzburg gegeneinander antraten.

Achter Heidelberg Regatta 2024

Das Achterteam auf der Heidelberg Regatta 2024.

Heineken-Cup Amsterdam

Kein Weg zu weit: Auf dem Heineken-Cup im Amsterdam traten auch RGH-Mastersfrauen an.

WRMR

Auf der WRMR im September

Die Mastersfrauen der RGH schauen auf ein ereignisreiches Jahr mit zahlreichen Regattateilnahmen, einem erfreulichen Zuwachs und einer positiven Entwicklung zurück. Da bekanntermaßen Frauenachterrennen im Mastersbereich eher selten ausgeschrieben werden, wurden keine Mühen gescheut, auch weitere Anfahrtswege in Kauf zu nehmen.

Heineken-Cup Amsterdam im März

So auch angefangen mit dem internationalen Heineken-Cup in Amsterdam am 16.–17. März, ausgerichtet vom Nereus RV. Der Heineken-Cup ist eine internationale Ruderregatta für Großboote, an der zum Teil auch Nationalteams teilnehmen. In der sonst eher untervertretenen Frauen-Mastersklasse waren allein schon 35 Boote gemeldet. Angetreten ist das Team um Julia Dombrowski, Katharina Heß und Tim Schreiber gemeinsam mit dem Karlsruher Ruderverein Wiking, dem Rheinclub Alemannia und dem Marbacher Ruderverein, der dankenswerterweise das Boot und das Bootsmaterial zur Verfügung stellte. Ursprünglich war geplant, im November 2023 am Baselhead teilzunehmen – durch das Hochwasser wurde die Regatta jedoch leider abgesagt. Über zwei Tage waren mehrere Distanzen auf der schönen Amstel mitten in Amsterdam zu bewältigen. Der Heineken-Cup begann mit einer 2500 m Strecke, an die im Anschluss direkt ein 250 m Sprint angeschlossen war. Leider gab es einige Verzögerungen, sodass die Ruderinnen über eine halbe Stunde frierend auf den Start der 250 m warten mussten. Nach dem ersten Tag war die Mannschaft sichtlich enttäuscht, da die gemeinsamen Trainingseinheiten besser liefen als die Regatta selbst, doch Steuermann Tim Schreiber konnte die Mannschaft motivieren, den nächsten Tag nochmal deutlich aggressiver anzugehen. Am Sonntag stand dann die 5000 m Langstrecke an und das Bootsgefühl war deutlich besser. Insgesamt landete das Boot auf Platz 25 und die Mannschaft resümierte die Regatta als einen Zugewinn an Erfahrung.

Heidelberg Regatta im Mai

Die nächste Regatta war die heimische 90. Heidelberg Ruder-Regatta vom 11.–12. Mai. Leider wurde selbst auf Nachfrage bei der Regattaleitung kein Masters-Frauenrennen ausgeschrieben, sodass sich die Frauen in der offenen Kategorie meldeten. Das Interesse war groß, so gab es noch zwei weitere Mastersboote – einen Frauenachter aus Stuttgart und einen Mixed-Achter aus München, die sich in der offenen Klasse gemeldet hatten. Die Mannschaftsbesetzung war nun eine andere und diesmal waren neben Julia Dombrowski, Katharina Heß und Tim Schreiber auch Sophia Klasing und Katharina Momsen mit im Boot zusammen mit dem Marbacher RV und dem Stuttgart-Cannstatter RC. Ziel des Rennens war es, das erfahrenere Stuttgarter Boot zu schlagen, was für die relativ junge und unerfahrene Mannschaft eine Herausforderung war. Trotz eines schlechten Starts war es am Ende ein enges Bug-an-Bug-Rennen mit der Stuttgarter Rudergesellschaft und das Heidelberger Boot brachte den Bugball, auch wegen eines Zwischenfalls mit einem Schwan, leider erst knapp hinter Stuttgart über die Ziellinie. Weitere Rennen waren das Mixed-Doppelzweierrennen (Masters B) von Katharina Heß und Oliver Thimm, dass sich trotz intensiver Trainingsvorbereitungen den deutlich erfahreneren Booten geschlagen geben musste. Einen Erfolg konnte der Mixed-Doppelvierer (Masters A) mit Julia Dombrowski und Katharina Heß zusammen mit den Männern von Angaria Hannover verzeichnen, die sich deutlich gegen die Stuttgarter Rudergesellschaft durchsetzen konnten.

World Rowing Masters Regatta Brandenburg im September

Die Begeisterung für den Frauenachter hielt an und so wurde die RGH wieder einmal angefragt, an einer weiteren Regatta im Achter anzutreten. Am 13. September nahmen Julia Dombrowski, Katharina Momsen und Katharina Heß an der World Rowing Masters Regatta auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel teil. Mit altbekannten Gesichtern vom Heineken-Cup und der Heidelberg Regatta aber auch neuen Gesichtern war die RGH im Frauenachter der Altersklasse A zusammen mit Marbach, Kettwig, Karlsruhe, Cannstatt und Kiel vertreten. Trotz starker Leistungen bei strömenden Regen und Sturm musste sich das Boot dem erfahreneren und gut eingespielten Achter aus Hannover geschlagen geben und landete auf dem zweiten Platz.

Bocksbeutelregatta Würzburg im Oktober

Am 19. Oktober fand in Würzburg die Bockbeutelregatta statt. Im Vorfeld wurde in der Mastersgruppe viel diskutiert, wer in welcher Bootskonstellation starten könnte. So waren unter anderem ein Mixed-Doppelvierer und der Start im Frauenachter in Renngemeinschaft mit Marbach, Karlsruhe, Mannheim, Mainz, Neckarrems und Jena im Gespräch. Da der Mixed-Doppelvierer in der Mastersklasse leider nicht ausgeschrieben wurde, starteten schließlich nur Julia Dombrowski und Katharina Momsen im Achter der Altersklasse B – allerdings nicht in einem Boot, sondern jeweils in einer bunt gemischten Renngemeinschaft. Da nur zwei Boote gemeldet waren, war der RGH also ein Sieg gewiss. Schließlich war es die Renngemeinschaft mit Katharina Momsen, die die 4500 m lange Strecke auf dem Main bei schönem Herbstwetter schneller absolvieren konnte.

Fari-Cup Hamburg im November

Nach dem erfolgreichen Rennen im Mixed-Doppelvierer bei der Heidelberg Regatta traten Julia Dombrowski und Katharina Heß erneut zusammen mit Angaria Hannover beim Fari-Cup in Hamburg am 02. November an. Bei schönstem Herbstwetter sicherte sich das gesteuerte Gig-Boot auf der 4,2 km langen Regattastrecke auf der Außenalster den Sieg in der Mastersklasse A.

Rhein-Neckar Masters-Frauenachter

Nach den zahlreichen Teilnahmen mit dem Masters-Frauenachter an Regatten verfestigte sich der Wunsch, auch in Zukunft häufiger an Achterrennen teilzunehmen und regelmäßig im Riemenboot zu trainieren. Da jedoch regelmäßige Trainingseinheiten mit Marbach, Stuttgart oder Karlsruhe aufgrund der Entfernung doch eher unrealistisch erschienen, wurde die Idee geboren, einen regionalen Masters-Frauenachter auf die Beine zu stellen. Unter der Initiative von Katharina Momsen, die bereits zuvor bei der Amicitia in Mannheim gerudert ist, kamen nach und nach Frauen von der Mannheimer Amicitia und dem VW Mannheim mit ins Boot. Seit Oktober trainiert das Team mit derzeit ca. 12 Frauen in regelmäßigem Abstand alle zwei Wochen abwechselnd in Heidelberg und Mannheim und wird von Steuermann Tim Schreiber gecoacht. Erstes Ziel der Mannschaft soll im nächsten Jahr die Thalwiler Langstreckenregatta über 6,5 km auf dem Zürich See am 16. März sein.

Von Katharina Heß und Katharina Momsen