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25.10.2025 / Ressort Rennrudern, Stadtachter

Heidelberger Stadtachterregatta 2025

2:1 für die RGH


Spannende Rennen waren am vergangenen Sonntag (19. Oktober 2025) für die traditionellen Stadtachterrennen durch starken Schiebewind programmiert. Die Reihenfolge war dabei wie jedes Jahr: Um 11:30 Uhr machte der Frauenachter den Auftakt, gefolgt um 11:45 Uhr vom Breitensportachter und zum Schluss der Männerachter um 12 Uhr.

Frauenachter

Einigen Zuschauern dürfte dabei wohl aufgefallen sein, dass der Frauenachter 3 Minuten zu früh gestartet war. Der Grund dafür: Wegen dem starken Wind trieb es die Achter zu sehr Richtung Ziel, und da es keine Startnachen gab, musste aus Fairnessgründen ein sogenannter Schnellstart durchgeführt werden. Die Besatzung des Frauenachters war zwar darauf eingestellt, allerdings wurde der Schnellstart dann doch sehr plötzlich angesagt. Der HRK-Achter profitierte von dem verschlafenen Start der RGH-Frauen und setzte sich vorerst an die Spitze. Doch so leicht wollte der RGH-Achter nicht aufgeben: In einem phänomenalen Endspurt überholte die RGH den HRK und holte mit einem deutlichen Vorsprung den ersten Sieg des Tages auf die Bergheimer Seite.

Breitensportachter

Das Team des Breitensportstadtachters war in den letzten Jahren dreimal in Folge siegreich. „Es ist zu erwarten, dass der Klub in diesem Jahr all seinen Ehrgeiz auf einen Sieg verwenden wird“, meinte Rouven Wrtal vor dem Rennen, der in diesem Jahr das Trainerteam für die rund 15 Breitensport-Ruderinnen- und Ruderer anführte. Auf den Rollsitzen saß auch in diesem Jahr ein repräsentativer Querschnitt des RGH-Breitensports: Von Anfang 20 bis Anfang 60, von ambitionierten Ruderanfängern, die 2025 zum ersten Mal im Boot saßen, bis zu mehrfachen Stadtachter-Teilnehmer:innen war alles vertreten. Hochmotiviert ruderte der Holz-Doppelachter zum Start.  Dort zeigte die Mannschaft, die im Gegensatz zu den Rennachtern in dieser Zusammensetzung noch keine Rennerfahrung hatte, zuviel Unruhe: Im Moment des Schnellstarts lag der Klub ein paar Sitze vorne. Das RGH-Team, befeuert von Cox Nadine Volk, zeigte Biss und machte zwei Luftkästen wett, doch an der Ziellinie hatte sich der HRK noch einigen Vorsprung bewahrt und holte sich den verdienten Sieg.

Männerachter

"Wir sind zwar als Favoriten ins Rennen gegangen, dennoch wussten wir vor dem Start nicht so ganz, wo wir stehen, da wir nur ein einziges Mal als Mannschaft zusammen trainieren konnten", fasst Lukas Gehrig die Situation vor dem Start zusamen. Dazu kamen die anspruchsvollen Bedingungen an diesem Tag. "Da kann eine nicht richtig eingefahrene Mannschaft schnell mal auseinanderfallen. Den Umständen entsprechend haben wir es im Rennen dann aber ganz gut gemacht und sind daher, auch wenn wir nicht unsere beste Leistung zeigen konnten, mit dem deutlichen Sieg sehr zufrieden", resümiert Lukas.

Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an unsere Trainerinnen und Trainer: An Elia Nassar, der dieses Jahr den Männer- und Frauenachter betreut hat, sowie Rouven Wrtal beim Breitensportachter, unterstützt von Katrin Jörger, Brigitte haller und Marion Lantin. Danke für euren Einsatz!

Das Frauenachter-Team, vom Bug aus: Anna Miucci, Isabel Parnet, Marit Neumann, Cathrin Reimer, Lenda Riegraf, Antonia Nake, Carla Zajonc, Freya Epp, Stf. Lotta Helbig

Im Breitensportachter skullten: 8 Kathleen Bärs, 7 Inga Hamann, 6 Konstantin Roschker, 5 Bernd Hoffmann, 4 Gabriel Neumann, 3 Caspar Schatz, 2 Lina Sählhoff, 1 Ulrike Ruschel-Hoffmann; Stf.: Nadine Volk.

Für den Männerachter legten sich in die Riemen: 8 Lukas Rücken, 7 Tom Hinrichs, 6 Anton Gerner, 5 Felix Epp, 4 Dennis Großkopf, 3 Michael Knauber, 2 Ole Michel, 1 Lukas Gehrig; Stf. Mia Zipperle.

Von Cathrin Reimer und Gabriel Neumann