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RGH-Achter messen sich mit internationaler Elite in Amsterdam
Erster Test für den neuen Bundesliga-Männerachter der RGH – Frauenachter bestes Team aus Deutschland


Der Männerachter auf Amsterdams Grachten

Das Team des Männerachters, das in dieser Saison auch in der Bundesliga antritt.

Der Vierer mit RGH-Beteiligung sammelt wertvolle Rennerfahrung.
Zwei Achter der Rudergesellschaft Heidelberg (RGH) nahmen am 14. und 15. März am traditionsreichen Heineken Roeivierkamp in Amsterdam teil. An zwei Tagen haben sich auf der Amstel mitten im Herzen von Amsterdam 330 Achter gemessen. Beim Roeivierkamp sind vier Strecken zu fahren, 5000, 2.500, 750 und 250 m, aus denen sich eine Gesamtplatzierung ergibt.
Die Heidelberger Crew mit Philipp Wessels, Gerrit Schäfer, Sebastian Laurent Anton Gerner, Michael Knauber, Dennis Großkopf und Mia Zipperle als Steuerfrau startete in der zweithöchsten Leistungsklasse der Männer-Achter und belegte dort den 19. Platz. In der Gesamtwertung der 109 gestarteten Achter erreichte der RGH Achter Rang 29. Vor der RGH platzierten sich unter anderem der niederländische Nationalmannschafts-Achter, der neu formierte Oxford-Achter, der in wenigen Wochen im berühmten Boat Race gegen Cambridge startet, sowie mehrere internationale Universitätsboote aus England und den Niederlanden.
Der frisch gegründete Bundesliga-Achter aus Heidelberg konnte sich dennoch stark präsentieren und ließ zahlreiche namhafte deutsche Vereine hinter sich. Boote aus großen Ruderstädten wie Hamburg, Berlin, München, Karlsruhe, Neuss oder Osnabrück, deren Vereine auch in der Ruder-Bundesliga vertreten sind, lagen hinter dem Heidelberger Boot. Damit war der RGH-Achter der erfolgreichste deutsche Achter im Feld.
Auch ein Frauenachter der RGH, in Kooperation mit dem Karlsruher Ruderverein Wiking, ging in Amsterdam an den Start. In ihrer Leistungsklasse erreichte der Achter aus Heidelberg mit Lenda Riegraf, Isabel Parnet, Dorothee Honnen, Marit Neumann und Anna Miucci den 6. Platz. In der Gesamtwertung belegte der RGH-Achter den 32. Platz bei 50 gestarteten Booten. Damit platzierten sie sich vor den anderen deutschen Mannschaften, wie dem Frauen Bundesliga-Achter aus Berlin.
Dass die Regatta in Amsterdam auch für Studierende und weniger erfahrene Ruderer attraktiv ist, zeigt das breite Teilnehmerfeld in den sogenannten „Neuling“-Rennen. Im Vierer mit Steuermann gingen hier Paul Lessing und Steuerfrau Sarah Sentis für die RGH an den Start. Auch sie sammelten wertvolle Rennerfahrung und lieferten sich spannende Rennen mit Universitätsmannschaften aus der Schweiz und den Niederlanden.
Von Dennis Großkopf