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15.10.2025 / Ressort Rennrudern

Deutsche Sprintmeisterschaften in Wiesbaden

Bronze für Anton Gerner im Männer-Einer


Drei Ruderer feiern ihre Siege, Bronze und Silber heben Gold in die Höhe.

Fair Play: Anton Gerner (rechts) feiert gemeinsam mit dem Gold- und dem Silber-Gewinner seine Bronzemedaille im Männer-Einer.

Zwei RGH-Ruderer am Ufer des Austragungsortes in Wiesbaden.

Felix Epp und Anton Gerner (von rechts) am Ufer des Schiersteiner Hafens, Schauplatz der diesjährigen Deutschen Sprintmeisterschaften.

Für unsere Seniorengruppe ging es auch dieses Jahr wieder auf die Deutschen Sprintmeisterschaften, ausgetragen im Schiersteiner Hafen in Wiesbaden.

Die ersten Rennen fanden bereits am Freitag statt, für uns hieß das: Vorlauf im Frauen-Doppelvierer, bestehend aus Isabel Parnet, Lenda Riegraf, Dorothee Honnen und Anna Miucci. Nach einem vierten Platz im Vorlauf und einem bitteren Platz Zwei im Hoffnungslauf am Samstag verpassten sie das Finale knapp. Sie mussten sich insgesamt mit Platz Sechs begnügen – trotz allem eine solide Leistung.

Außerdem am Start für die RGH waren Lukas Rücken und sein ehemaliger Oldenburger Vereinskollege Carl Eilers im Männer-Doppelzweier. Nach einem Sieg im Vorlauf am Freitag hieß es für die beiden Finale A am Samstag, in welchem sie nach technischen Schwierigkeiten letztlich auf Rang Vier fuhren. Lukas durfte sich danach noch einem Dopingtest stellen, sicherlich auch eine spannende Erfahrung für jeden Athleten.

Für Spannung sorgten Lenda Riegraf, Felix Epp, Anton Gerner und Anna Miucci im Männer-und-Frauen-Mixed-Vierer. Den Vorlauf am Samstag konnten sie mit einem Sieg abschliessen , was dem RGH-Team den Hoffnungslauf und damit das frühe Aufstehen am Sonntag ersparte. Im Finale am nächsten Tag lief dann allerdings einiges weniger rund als am Tag davor. So musste sich unser Mixed-Vierer letztendlich mit Rang Fünf begnügen, wenigstens mit dem Erfolg, ins Finale A gefahren zu sein.

Die letzte Meldung für die RGH war Anton Gerner im Männer-Einer, nach einem überraschenden relativ deutlichen Sieg im Vorlauf am Samstag ging es ebenfalls am Sonntag ins Finale A.

Mit etwas Abstand zum Titelverteidiger und seinem siegreichen Verfolger gelang ihm die Fahrt zur Bronzemedaille, welche als Podestplatz einen tröstlichen Abschluss für die RGH darstellte.

Die Regatta war insgesamt wie immer trotzdem sehr gute Erfahrung, insbesondere weil wir ausschließlich sehr sprintstark besetzte Bootsklassen gemeldet haben.

Wir freuen uns auf nächstes Jahr und sind gespannt auf den nächsten Austragungsort!

 

Von Anton Gerner