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Die goldene Ananas? Ein wichtiger Schritt nach vorne
Bei den Finals in Hannover erreichten die Neckar Vikings den vierten Platz und verbesserten sich damit auf Rang vier der Bundesliga-Tabelle.
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Am Wochenende des 25. und 26. Juli fanden in Hannover die Finals 2026 statt. Das Multisportevent vereinte zahlreiche Deutsche Meisterschaften an einem Wochenende und wurde umfangreich von ARD und ZDF begleitet. Ab den Viertelfinals waren auch die Rennen der Ruder-Bundesliga im Livestream zu verfolgen.
Für den Rudersport hatte das Wochenende eine besondere Bedeutung. Neben den beiden Achtern des Deutschland-Achters kämpften die Bundesliga-Mannschaften um den Deutschen Meistertitel im Großboot. Dieser Titel wird unabhängig von den Deutschen Sprintmeisterschaften vergeben, die erst im Oktober stattfinden.
Wie gewohnt wurden vier Sprint-Rennen über 350 Meter ausgetragen. Die Neckar Vikings mussten sich dabei über den gesamten Wettkampftag gegen etablierte Bundesliga-Mannschaften behaupten und qualifizierten sich schließlich für das B-Finale.
Dort trafen die Heidelberger auf den Mainzer Achter, den Melitta-Achter Minden „Team Black“ und den DYNAsports Männer-Achter Osnabrück.
Die Neckar Vikings konnten Mainz und Minden hinter sich lassen. Mit Osnabrück entwickelte sich dagegen ein enges Rennen bis zur Ziellinie. Am Ende fehlten lediglich drei Zehntelsekunden auf den Sieg im B-Finale.
Osnabrück sicherte sich dadurch den dritten Platz der Tageswertung, während die Neckar Vikings den vierten Platz belegten. Dieser im Sport häufig scherzhaft als „Goldene Ananas“ bezeichnete Rang brachte der Mannschaft zehn wichtige Bundesliga-Punkte ein.
Durch das Ergebnis verbesserten sich die Neckar Vikings in der Gesamtwertung auf Tabellenplatz vier. Mit diesem Rückenwind reist die Mannschaft nun zum dritten Renntag nach Osnabrück, wo sie erneut um eine Platzierung in der Spitzengruppe kämpfen möchte.
Neckar Vikings überzeugen auch über die Mittelstrecke
Bei der Deutschen Großbootmeisterschaft über 1.000 Meter qualifizierten sich die Neckar Vikings mit einem starken zweiten Platz im Vorlauf für das A-Finale.
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Am Wochenende des 10. bis 12. Juli stand für die Neckar Vikings die Deutsche Großbootmeisterschaft über 1.000 Meter auf dem Programm. Für den Heidelberger Bundesliga-Achter bedeutete dies eine andere sportliche Herausforderung als die 350-Meter-Sprints der Ruder-Bundesliga.
Während in der Bundesliga vor allem Explosivität, Sprintstärke und maximale Leistung über eine kurze Distanz gefragt sind, spielen auf der Mittelstrecke Ausdauer, Renneinteilung und aerobe Leistungsfähigkeit eine größere Rolle.
Entsprechend stark war das Teilnehmerfeld besetzt. Neben verschiedenen Vereins- und Renngemeinschaften gingen auch Stützpunktboote aus Berlin und Dortmund an den Start. In diesen Booten saßen unter anderem Nationalmannschaftsathleten, World-Cup-Starter und Ruderer internationaler Spitzenuniversitäten.
Bereits am Samstag konnten die Neckar Vikings ein erstes Ausrufezeichen setzen. Im Vorlauf qualifizierte sich die Mannschaft mit einem souveränen zweiten Platz in ihrem Sechs-Boote-Feld für das Finale.
Lediglich das Boot aus Berlin konnte sich früh absetzen. Hinter den Berlinern präsentierten sich die Heidelberger geschlossen und sicherten sich verdient den Einzug in das A-Finale.
Mit dem Ziel einer Podiumsplatzierung ging das Team am Sonntag in das Finalrennen. Dort wartete jedoch ein starkes Feld mit den favorisierten Booten aus Berlin und Dortmund sowie einer Renngemeinschaft aus Frankfurt, Marburg, München und weiteren Vereinen.
Die Neckar Vikings hielten das Rennen über weite Strecken offen und konnten bis etwa 750 Meter den Anschluss an die Spitze halten. Erst im Schlussviertel machte sich das hohe Anfangstempo bemerkbar, sodass die Konkurrenz noch einmal zulegen konnte.
Die Heidelberger kämpften bis zur Ziellinie weiter und belegten am Ende einen hart umkämpften fünften Platz.
Trainer Axel Oschmann zog dennoch ein positives Fazit:
„Es ist beeindruckend zu sehen, dass die Rudergesellschaft Heidelberg nach langer Zeit wieder einen konkurrenzfähigen Großachter bei einer Deutschen Meisterschaft stellen kann. Der Kern dieses Bootes besteht aus Athleten unseres Bundesliga-Achters und damit aus vielen Sportlern aus den eigenen Reihen. Das zeigt, welche Entwicklung der Verein in den vergangenen Jahren genommen hat.“
Gemeinsam mit den Renngemeinschaftspartnern aus Mannheim und Neuwied sammelte die Mannschaft wichtige Wettkampferfahrung auf nationalem Niveau. Nun richtet sich der Fokus wieder auf die Sprintstrecken der Ruder-Bundesliga.
Letzter Härtetest mit Signalwirkung
Besser hätte die Generalprobe kaum laufen können: Bei der traditionsreichen Regatta in Gießen sicherten sich die Neckar Vikings den Sieg im Sparkassen-Achtercup.
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Bereits am Vortag konnten sich die Heidelberger den Titel des Hessenmeisters über die Kurzstreckendistanz sichern und damit den ersten großen Erfolg des Wochenendes feiern.
Erneut traf die Mannschaft auf zahlreiche Konkurrenten aus der Oberliga und der Ruder-Bundesliga. Die Siege zeigen, wie sehr sich das Team in den vergangenen Monaten entwickelt hat.
Dabei wäre beinahe das perfekte Wochenende gelungen. Von drei möglichen Titeln musste sich die Mannschaft lediglich einmal geschlagen geben – und das denkbar knapp.
Im Finale trafen die Neckar Vikings auf ein hochkarätig besetztes Auswahlboot aus Kiel, Düsseldorf, Frankfurt und weiteren Vereinen. In diesem Achter saßen unter anderem Olympiateilnehmer, Weltmeisterschaftsstarter und Weltcup-Sieger.
Die Heidelberger hielten über die gesamte Strecke hervorragend mit. Nach einer Kollision im Rennverlauf fehlten am Ende lediglich zwei Zehntelsekunden zum Sieg.
Mit dem Hessenmeistertitel und dem Gewinn des Sparkassen-Achtercups konnte die Mannschaft unter Beweis stellen, dass sie rechtzeitig zum Start der Bundesliga in guter Form ist.
Sportliches Hoch hält an
Nach dem erfolgreichen Auftritt bei der internationalen Regatta in Amsterdam stand für die Neckar Vikings auf der Heidelberger Regatta bereits der nächste Härtetest an.
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Mit den Stuttgarter Mannschaften und einem starken Mainzer Achter wartete anspruchsvolle Konkurrenz auf die Heidelberger.
Über die 350-Meter-Sprintdistanz präsentierte sich die Mannschaft in starker Form und konnte ihre Gegner mehrfach distanzieren.
Teilweise betrug der Vorsprung im Ziel eine halbe bis ganze Bootslänge.
Besonders erfreulich war dabei nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die mannschaftliche Geschlossenheit.
Die Ergebnisse der Heidelberger Regatta bestätigten die positiven Eindrücke aus Amsterdam und stärkten das Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.
Erste Mammutaufgabe erfolgreich absolviert
Noch vor dem ersten Renntag der Ruder-Bundesliga stand für die Neckar Vikings eine erste große Bewährungsprobe auf dem Programm.
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Bei der internationalen Regatta in Amsterdam traf das Team auf ein hochklassiges Teilnehmerfeld mit knapp 120 Achtern aus ganz Europa.
Die Neckar Vikings präsentierten sich als bestes deutsches Boot und ließen verschiedene etablierte deutsche Mannschaften hinter sich.
Zu den Konkurrenten gehörten unter anderem ein Achter der niederländischen Nationalmannschaft sowie ein neu formierter Achter der Universität Oxford.
Die Regatta lieferte wertvolle Erkenntnisse für die kommenden Aufgaben und zeigte, dass sich die neu formierte Mannschaft auch in einem internationalen Teilnehmerfeld behaupten kann.
Nicht zimperlich an den Steuerseilen
Wer steuert eigentlich den Heidelberger Bundesliga-Achter? Niemand Geringeres als Mia Zipperle.
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Die junge Steuerfrau fand ihren Weg zum Rudersport in Oxford, wo sie das Rudern und Steuern von der Pike auf lernte.
Für ihr Studium zog es sie anschließend nach Heidelberg, wo sie heute für die Rudergesellschaft Heidelberg aktiv ist.
Dass sie auch unter Druck einen kühlen Kopf bewahrt, stellte sie bereits bei der internationalen Regatta in Amsterdam unter Beweis.
Mit klaren Kommandos und einer konsequenten Linie sorgt Mia dafür, dass die Kraft der Mannschaft möglichst effizient auf die Strecke gebracht wird.
Für die Neckar Vikings ist sie damit weit mehr als nur die Person an den Steuerseilen – sie übernimmt eine wichtige Führungsrolle innerhalb des Teams.
Gold knapp verpasst – Silber mit Signalwirkung
Mit Lukas Rücken als Herzstück des Achters ging die Heidelberger Mannschaft bei der Deutschen Indoor-Meisterschaft über 350 Meter auf die Jagd nach dem Titel.
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Angeführt von Kapitän Dennis Großkopf zeigte die Mannschaft ein starkes Rennen und sicherte sich am Ende die Silbermedaille.
Geschlagen geben musste man sich lediglich dem Achter aus Frankfurt, der seit Jahren zu den stärksten deutschen Mannschaften gehört.
Die Heidelberger Mannschaft wertete das Ergebnis als Bestätigung ihrer sportlichen Entwicklung.
Die Silbermedaille zeigte, welchen Weg die Mannschaft in den vergangenen Jahren zurückgelegt hat und dass sie inzwischen auch etablierte Teams herausfordern kann.
Unglaubliche Kraft und unbändiger Kampfeswille
Wenn es um Härte, Disziplin und Leistungsfähigkeit geht, führt bei den Neckar Vikings kein Weg an Lukas Rücken vorbei.
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Ende Januar sicherte sich Lukas in einem starken Rennen über 2.000 Meter den Titel des Deutschen Meisters auf dem Ergometer.
Dabei unterbot er aus dem Training heraus die geforderte WM-Norm.
Wenige Wochen später stellte er sich bei der Indoor-Weltmeisterschaft über 1.000 Meter der internationalen Konkurrenz.
In einem stark besetzten Feld kämpfte sich Lukas bis auf den vierten Platz der Welt vor.
Seine Kombination aus Physis, Ausdauer und Kampfgeist macht ihn zu einem wichtigen Leistungsträger der Neckar Vikings.
Blut, Schweiß und Tränen – Erste Leistungsüberprüfung der Neckar Vikings
Die Männer-Mannschaft der Neckar Vikings stellte sich der ersten großen Leistungsüberprüfung der Saison.
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Auf dem Programm stand der mit Spannung erwartete 350-Meter-Ergotest. Dieser diente als Grundlage für die Bewertung der physischen Leistungsfähigkeit und die ersten Bootsbesetzungen.
Unter lautstarker Anfeuerung wurde um jede Zehntelsekunde gekämpft. Die Athleten lieferten sich enge Duelle und gingen dabei an ihre Grenzen.
Zahlreiche persönliche Bestleistungen konnten verbessert werden, was die Entwicklung der Mannschaft in den vergangenen Monaten unterstrich.
Die Ergebnisse lieferten dem Trainerteam wichtige Erkenntnisse für die weitere Saisonplanung.
Namhafte Verstärkung für die Neckar Vikings
Mit Blick auf die anstehende Sommersaison waren die Neckar Vikings im Transferfenster alles andere als untätig.
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Das Team, das auf dem Männerachter der Rudergesellschaft Heidelberg basiert, konnte sich gezielt verstärken und wichtige Bausteine für die Bundesliga-Saison gewinnen.
Axel Oschmann unterstützt das Projekt künftig als Trainer. Der erfahrene Ruderer bringt langjährige Erfahrung auf nationalem Niveau und mehrere Deutsche Meistertitel im Großboot mit.
Auf sportlicher Seite verstärkt Gerrit Schäfer die Neckar Vikings. Der zweifache Deutsche Meister über die 350-Meter-Distanz im Männer-Einer bringt wertvolle Erfahrung im Sprintrudern mit.
Mit Philipp Wessels wurde außerdem ein ehemaliger Bundesliga-Ruderer gewonnen, der die Mannschaft mit seiner Erfahrung im Ligaformat unterstützen kann.
Eine weitere wichtige Grundlage des Projekts bildet die Kooperation mit dem Karlsruher Ruderverein Wiking.
Durch die Zusammenarbeit steht den Neckar Vikings ein breiter und leistungsfähiger Kader für ihre erste Bundesliga-Saison zur Verfügung.