Nachricht
< Rudern im Winter
"Man muss nicht in der Bratpfanne gelegen haben, um über ein Schnitzel zu schreiben" - um Marcel Reich-Ranicki zu zitieren. Aber dennoch kann es manchmal nicht schaden, die Dinge selbst zu erleben. Und so waren wir Samstag und Sonntag für Sie auf dem Wasser. Alles ist komplett anders. Der Steg ist vereist. Da ist schon das Einsetzen des Bootes eine eigene Herausforderung. Dann dürfen z.B. die Wabenboote bei zweistelligen Minusgraden nicht gerudert werden. Mit diesen vielen Lagen von Funktionskleidung die bei diesen Temperaturen notwendig sind, fühlt man sich wie ein Michelinmännchen. Hände und Füße werden trotz Handschuhen oder Poogies und Wandersocken kalt. Spritzwasser gefriert an den Skulls, auf der Bootshaut, auf den Rollschienen, auf den Jacken. Mützen können in die Augen rutschen, Dollen zufrieren usw. Beweisfotos gibt es hier. Danke an Katrin. Wenn man dann zwei Runden geschafft hat, dann muss das Boot zurück in die Halle und dort "aufgetaut" und gereinigt werden. Spät. dann müssen die Handschuhe ausgezogen werden und die Hände werden nochmal sehr kalt. Dennoch hat es großen Spaß gemacht. Aber ich kann Ihnen das wirklich nur eingeschränkt empfehlen: zur Mittagszeit wegen der Temperatur, im Team wegen der Sicherheit und im Zweifelsfalle im Gigboot und nicht im Rennboot. Ihnen eine schöne neue Woche. Und warten wir ab, was dieser Winter noch so alles bringt. Annette Kerstein, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
06.02.2012 /
Vereinsleben
Für Sie getestet
"Man muss nicht in der Bratpfanne gelegen haben, um über ein Schnitzel zu schreiben" - um Marcel Reich-Ranicki zu zitieren. Aber dennoch kann es manchmal nicht schaden, die Dinge selbst zu erleben. Und so waren wir Samstag und Sonntag für Sie auf dem Wasser. Alles ist komplett anders. Der Steg ist vereist. Da ist schon das Einsetzen des Bootes eine eigene Herausforderung. Dann dürfen z.B. die Wabenboote bei zweistelligen Minusgraden nicht gerudert werden. Mit diesen vielen Lagen von Funktionskleidung die bei diesen Temperaturen notwendig sind, fühlt man sich wie ein Michelinmännchen. Hände und Füße werden trotz Handschuhen oder Poogies und Wandersocken kalt. Spritzwasser gefriert an den Skulls, auf der Bootshaut, auf den Rollschienen, auf den Jacken. Mützen können in die Augen rutschen, Dollen zufrieren usw. Beweisfotos gibt es hier. Danke an Katrin. Wenn man dann zwei Runden geschafft hat, dann muss das Boot zurück in die Halle und dort "aufgetaut" und gereinigt werden. Spät. dann müssen die Handschuhe ausgezogen werden und die Hände werden nochmal sehr kalt. Dennoch hat es großen Spaß gemacht. Aber ich kann Ihnen das wirklich nur eingeschränkt empfehlen: zur Mittagszeit wegen der Temperatur, im Team wegen der Sicherheit und im Zweifelsfalle im Gigboot und nicht im Rennboot. Ihnen eine schöne neue Woche. Und warten wir ab, was dieser Winter noch so alles bringt. Annette Kerstein, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit